Kosten für Rückübertragung des Saales will Landrat Harald Henning persönlich präsentieren

Elxleben. Im Dezember hatten die Gemeinderäte per Beschluss Bürgermeister Heiko Koch beauftragt, mit dem Landkreis Verhandlungen zur Rückübertragung des ehemaligen Gemeindesaales aufzunehmen mit Ziel, ihn wieder in das Eigentum des Ortes zu überführen. Entsprechende Gespräche nahm der Bürgermeister auf. Dass der Saal an den Landkreis verkauft worden war, hing mit dem neuen Anbau der Regelschule zusammen, der Schulhoffläche kostete und eben jene Fläche sollte dort ausgeglichen werden, wo derzeit noch der Saal steht. Die neu entstandene Schulaula sollte dem Ort als Veranstaltungsraum zur Verfügung stehen. Dies ist wohl aber nur in sehr eingeschränktem Umfang möglich, so dass Elxleben keine permanent verfügbare Eventlocation mehr hat.

Unterstützung erhielten die Gemeinderäte von René Heinemann, Bürgermeister von Witterda und Mitglied des Kreisbauausschusses. Er beantragte am 30. Januar in diesem Gremium über eine mögliche Rückübertragung zu verhandeln. Landrat Harald Henning stoppte daraufhin zunächst einmal die Vorbereitungen zum Abriss und veranlasste eine Kostenaufstellung, zu welchem Preis die Gemeinde den Saal zurückkaufen können würde, denn inzwischen sind Kosten aufgelaufen unter anderem für die fachgerechte Trennung von Gasthof und Saal. Diese Kostenaufstellung präsentiert Harald Henning am kommenden Dienstag, 5. März 19 Uhr in einer der Öffentlichkeit zugänglichen Gemeinderatssitzung im Seniorentreff Elxleben. In den vergangenen Wochen hat es zudem eine Unterschriftensammlung im Ort zur Erhaltung des Saales gegeben.

Wie es weitergeht, hängt von der Entscheidung der Gemeinderäte und schließlich des Kreistages ab. Erst wenn alle Instanzen ihre Zustimmung geben, ist eine Rückübertragung und anschließende Sanierung möglich.

Autor: B. Köhler   Fotos: B. Köhler