Feuchtwiesen, Sumpfflächen und stehende Gewässer

Auf rund 4,5 Hektar derzeit als Ackerfläche genutztem Land erhält Elxleben westlich der Osterlange ein Biotop. Die Planer sehen eine ‚naturnahe Umgestaltung zur Ausbildung differenzierter Sumpf- und Röhrichtflächen‘ mit stehenden Gewässern vor wie das Konzept ausweist. Das Gelände ‚In den Börnern‘ ist besonders geeignet dafür, weil – sieht man einmal von der derzeitigen Trockenperiode ab – die Ackerflächen von Natur aus dort eher feucht und schwierig zu bewirtschaften sind. Auch ist dem Ziel, eine niedrigwertige Fläche deutlich aufzuwerten und damit einen aktiven Beitrag zum Naturschutz zu leisten, damit Genüge getan.

Um Feuchtwiesen anlegen zu können, wird der nährstoffreiche Oberboden um 20 bis 50 Zentimeter abgetragen. So entstehen Standorte, die stark vom Grundwasser beeinflusst werden. Gebietstypische, standortgerechte Pflanzen sollen dann dort angesiedelt werden wie z.B. Weiden, Erlen, Landschaftsrasen oder Heublumenflächen. Der abgetragene Oberboden findet in den Pflanzflächen Verwendung. Für die Schaffung stehender Gewässer und Sumpfflächen ist der Aushub großflächiger Senken erforderlich.

Was jetzt noch Ackerfläche ist, bietet also künftig stehenden Gewässern mit ‚krautigen Ufersäumen‘ Raum, Feuchtwiesen mit Feldgehölz untersetzt mit Hochstämmen als Abgrenzung zur freien Feldflur. Die Details in der Umsetzung sind dann noch mit der Umweltbehörde abzustimmen.

Die Schaffung dieses großangelegten Biotops macht sich als Ausgleichsmaßnahme für die entstandenen und noch entstehenden neuen Baugebiete in Elxleben erforderlich. Wann mit der Umsetzung begonnen wird, steht noch nicht fest.

Autor: B. Köhler Foto: Gemeindeverwaltung Elxleben