Schulleiter Peter Seifert läutet das Schuljahr und den neuen Lebensabschnitt der Erstklässler ein.

Aus vier mach drei

Seit gestern hat die Grundschule in Walschleben neue Erstklässler, die sich auf drei Klassen verteilen. Die Hoffnung, vier erste Klassen eröffnen zu können, hat sich noch am Donnerstag Nachmittag – nur zwei Tage vor der feierlichen Schuleinführung zerschlagen. Die Stunden der Pädagogen wurden vom Schulamt gestrichen, um sie anderen Schulen zukommen zu lassen – kurz vor knapp. Schulleiter Peter Seifert rief am Donnerstag Nachmittag alle Eltern an, deren Kinder davon betroffen waren. Die Schüler einer Klasse wurden auf die anderen drei verteilt. Nicht schön, aber nicht zu ändern. Denn in Walschleben herrscht kein Notstand und im Gegensatz zu anderen Schulen ist die pädagogische Arbeit in allen Fächern und im Hort gut abgesichert.

Für die Zukunft sieht Peter Seifert in Walschleben viel Potenzial, die Schülerzahl von derzeit 232 könnte schnell auf 250 ansteigen. Für die Kinder fand er dann auch bei der Feierstunde aufmunternde Worte: „Ihr bekommt ganz viele Freunde und Freundinnen in Eurer Klassen, jetzt ist die Auswahl deutlich größer als bei nur 16 Schülern.“ Zudem haben die ersten Klassen ein ganzes Schulgebäude für sich allein – die sog. Rote Schule.

Zum Einläuten des neuen Lebensabschnittes schwenkte Schulleiter Seifert dann auch ein Glocke – das Signal, dass es jetzt zu den Zuckertüten geht. Die Kleinen waren in freudiger Anspannung – auch weil ihnen ein Festtag mit Spielen und Geschenken im Kreis ihrer Familien bevorstand.

Autor: B. Köhler Fotos. B. Köhler

Schuleinführungsfeier in der Turnhalle der Grundschule

Handpuppe Zebra Franz begrüßt die Kinder