Bürgerinitiative für sensiblen Umgang mit der Natur, verweist auf regenerative Alternativen

In Witterda hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, die all denen offen steht, die den Bau von Windenergieanlagen im Dreieck zwischen Witterda, Walschleben und Elxleben kritisch sehen. In diesem Bereich, der nicht als Vorranggebiet für Windenergie in der Regionalplanung ausgewiesen ist, sollen bis zu 30 Windenergieanlagen gebaut werden mit einer Höhe von rund 240 Metern. Mehr infos unter www.gegenwind-witterda.de.


„Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will: die Natur.“ (Reinhold Messner) – mit diesem Zitat sensibilisiert die Bürgerinitiative für den Schutz der Landschaft und verweist auf Alternativen zur Windenergie wie z.B. Photovoltaik, Geothermie und/oder Biomasse.

„Unsere Region beheimatet viele windsensible Vogelarten (z.B. Uhu, (Wander)Falke, Rotmilan). Die evang. Kapelle in Witterda ist Herberge für Fledermäuse. Der Walschberg gilt als Zugvogelkorridor. Helfen Sie uns, die Natur und die Lebensqualität von Mensch und Tier zu erhalten, damit am Ende den wenigen Gewinnern nicht sehr viele Verlierer gegenüberstehen.“, heißt es in einer Publikation der Initiative im aktuellen Amtsblatt.

Viele Bürger unterstützen bereits die Initiative. Alle infos unter www.gegenwind-witterda.de.

Autor: B. Köhler.  Fotos: B. Köhler