Tuckern, knattern, hupen …

In Zeiten großer Einschränkungen hatten sich die Liebhaber historischer Traktoren am Vorabend des 1. Mai auf den Weg nach Andisleben gemacht, um einen fröhlichen Korso durch den Ort zu veranstalten. Er dient vor allen Dingen dazu, die Tradition des Andislebener Traktortreffens aufrecht zu erhalten, das theoretisch zum 21. Mal hätte stattfinden sollen, praktisch aber bereits zum zweiten Male wegen der Pandemie ausfallen muss.

Die Motoren der z.T. 86 Jahre alten Maschinen tuckerten und knatterten durchs Dorf und lockten so manchen Bewohner ans Fenster. Ein farbenfrohes, fröhlich-lautes Spektakel mit auf Hochglanz polierten Traktoren. Bleibt zu wünschen, dass das Traktortreffen im kommenden Jahr wieder stattfinden darf, es gehört zu den größten und beliebtesten Veranstaltung seiner Art im ganzen Land.

Autor: B. Köhler.  Fotos: B. Köhler

Einer der ältesten Traktoren: Waldemar Beyer mit seinem 1935 gebauten Bulldog Lanz, der seit Anbeginn immer im Familienbesitz war.

Ebenfalls sehr alter Traktor: Gleiche Marke, gleiches Alter, andere Farbe: Georg Grischke auf seinem nagelneu restaurierten 1935 gebauten Bulldog