So schön ist ... Großfahner

Nach einem stürmischen Pfingst-Wochenende, folgte ein sonniger Pfingstmontag, welcher uns natürlich ins Freie lockte. Wir erkundeten erneut die nähere Umgebung und sahen uns am östlichen Abhang der Fahner Höhe - in Großfahner - um. Von altersher ist Großfahner eines der drei "Fahnerschen Kirschdörfer" und für den Ort sowie die Region, ist der Obstanbau seit Jahrhunderten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Charakteristisch für viele Häuser in Großfahner ist die sehenswerte Fachwerk-Lehm-Bauweise. Mehrere alte Gebäude wurden so saniert und ebenso neue Häuser in diesem Baustil geschaffen.  

Grünanlagen, idyllische Straßenzüge, Straßenschilder mit außergewöhnlichem Schriftstil sowie Reste der alten Dorfmauer prägen ebenso das ländliche Ortsbild. Die evangelische Dorfkirche "St. Peter und Paul" konnte nach Neubau, verschiedensten Umbauten und anschließender sechsjähriger grundhafter Bausanierung im Jahr 1997 wieder eingeweiht werden.

Teile der ehemals romanischen Saalkirche (abgebrannt 1645) sind in den Neubau mit eingegangen. Im Wohngebiet „Sundhausstraße" konnten neue Wohngrundstücke entstehen und bereichern den Wohnstandort in günstiger Lage. Gut ausgebaute ländliche Wege laden zum Wandern, Radfahren und Verweilen in Natur und Landschaft ein.

Autor: S. Poltermann. Fotos: S. Poltermann