Knisterndes Feuer und ein neues Löschfahrzeug

Nach dem gelungenen Debüt im vergangenen Jahr fand am Samstag die nunmehr zweite Weihnachtsbaumverbrennung in Witterda statt. Und nicht nur das – die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr erhielten ein neues Löschfahrzeug.

Während die knistertrockenen Weihnachtsbäume nach und nach und vor allem kontrolliert in Flammen aufgingen, während die Witterdaer am und im Feuerwehrhaus bei Glühwein und Bratwurst plauschten, übergab Bürgermeister René Heinemann dem stellvertretenden Wehrleiter Matthias Heinemann, den Schlüssel für ein Löschfahrzeug. Neu ist es allerdings nur für die Witterdaer, denn das gebrauchte Fahrzeug tat bereits seit Ende 1997 Dienst in Berlin. Es löst das bisherige, stolze 42 Jahre alte Fahrzeug ab und wartet mit einer deutlich besseren Ausstattung auf. 1.000 Liter Wasser mehr kann es transportieren, insgesamt 2.600 Liter. Es ist mit einem Schneidgerät für technische Hilfeleistungen ausgestattet, hat einen sog. Dachmonitor – einem Wasserwerfer – und einem Lichtmasten.

Intensiv hatten die Kameraden gesucht, um ein geeignetes Fahrzeug zu finden. In Berlin ist Ronald Heinemann, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, schließlich fündig geworden. Die größte Herausforderung bestand darin, ein Fahrzeug zu finden, das das Tor mit einer eher geringen lichten Höhe ins Feuerwehrhaus passieren kann. Erst im Dezember war der Gemeinderatsbeschluss gefasst worden, eben dieses Fahrzeug aus Berlin zu holen, jetzt ist er bereits umgesetzt. 64.000 Euro investierte die Gemeinde.

Autor: B. Köhler   Fotos: B. Köhler

Matthias Heinemann, stellvertretender Wehrleiter erhält beste Wünsche für die Einsätze mit dem neuen Löschfahrzeug von Karnevalspräsidenten Roman Grischke. 

Markus Flack, Vorsitzender des Heimatvereins, schließt sich an.

Kamerad Christopher Arden, Bürgermeister René Heinemann und Ronald Heinemann, Vorsitzender des Feuerwehrvereins vor dem neuen Löschfahrzeug