April, April

    Heute ist der 1. April und so manche Geschichte muss als Narretei abgetan, zuvor aber erst einmal als solche erkannt werden. Freunde, Kollegen und Bekannte „in den April zu schicken“, hat eine lange Tradition in vielen europäischen Ländern und in Nordamerika.

    Bereits 1680 – so die Überlieferung – wurde die Redewendung „in den April schicken“ in Bayern etabliert. Der Begriff „Aprilscherz“ bürgerte sich jedoch erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein. In Grimms Deutschem Wörterbuch von 1854 ist zwar der Aprillsnarr verzeichnet, aber noch nicht der Aprilscherz. Aufgelöst wird der Aprilscherz bekanntermaßen mit „April, April“.

    Nicht bekannt ist hingegen, warum ausgerechnet der 1. April zum Tag des Scherzens wurde. Der Theologe Manfred Becker-Huberti folgerte, dass es schon im Volksglauben der Antike eine Vielzahl von angeblichen Unglückstagen gab wie z.B. Freitag, der 13.), zu denen regelmäßig auch der 1. April zählte.*

    Dass auch das Wetter im April seine Launen auslebt, ist hinlänglich bekannt  wie man an den derzeit wenig frühlingshaften Temperaturen und Winden unschwer erkennen kann. Möge es heute ein Tag voller fröhlicher Scherze und besseren Wetters werden!

    * Quellenangabe: Wikipedia, Autor: B. Köhler, Fotos: B. Köhler

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