Thuringia Bulls festigten Tabellenspitze

    Auf die TH Bulls wartete das nächste „englische“ Wochenende mit zwei Spielen innerhalb von 24 Stunden im heimischen Bullenstall. Dabei empfingen die Bullen die Doneck Dolphins Trier und den RBC Köln 99ers.

     TH Bulls-Doneck Dolphins Trier 105:52 (17:14, 31:16, 38:12, 19:10)

    Zur besten Kaffee- und Kuchenzeit bildete die Partie gegen Trier den Auftakt in das Karnevalswochenende. Nach kurzem Abtasten nahm die Begegnung mit einer knappen Bulls-Führung etwas an Fahrt auf (13:11, 7. Minute). Dieser Spielstand änderte sich bis zum 17:14-Viertelendstand nur geringfügig.

    Zum Start des zweiten Durchgangs drückten die Gastgeber etwas auf die Tube. Ein „And-One“ von Jordi Ruiz stellte die erste zweistellige Führung her (28:18, 13. Minute). Diesem Sturm und Drang stellte sich vor allem Dirk Passiwan mit seiner ganzen Klasse entgegen und hielt sein Team im Spiel (39:26, 17. Minute). Ein kleiner Zwischenspurt der Hausherren vergrößerte die Distanz nochmals auf 48:30 zur Halbzeit.

    Nach der Pause nahm die Partie sofort Tempo auf. Besonders Alex Halouski setzte sich hier den Hut auf, sodass ein 65:36 auf der Anzeigetafel aufleuchtete (25. Minute). Der schwedische Dauerbrenner Joakim Linden netzte in der Folge zum 76:42-Viertelschluss ein.

    Diese Thüringer Dringlichkeit setzte sich auch im finalen Viertel fort. Die Moselstädter waren weiter bemüht und stemmten sich mit allen Kräften gegen den Bulls-Express. Die 100-Punkte-Frage beantwortete Hobby-Bäcker Arie Twigt treffsicher. Im Endergebnis durften die gut gelaunten Bullen-Fans einen überzeugenden 105:52-Erfolg bejubeln.

    TH Bulls- RBC Köln 99ers 93:55 (23:14, 22:17, 32:12, 16:12)

    Viel Zeit zum Durchatmen blieb der Mannschaft um Kapitän Lukas Gloßner nicht. Kaum waren die Trierer abgereist, fuhren schon die Köln 99ers im Bullenstall vor. Am Vortag konnten die Rheinländer überraschend den ersatzgeschwächten RSV Lahn-Dill bezwingen. Dementsprechend erwartete das Team von der Osterlange einen selbstbewussten Kontrahenten. 

    Die Partie begann unter ungünstigen Vorzeichen für die Thüringer, da Topscorer Alex Halouski mit einem technischen Defekt nach wenigen Sekunden in die Werkstatt beordert wurde. Center-Kollege Vahid Azad fühlte sich berufen für die notwendigen Punkte zu sorgen (10:6, 5.Minute) Die 99ers waren sichtlich bemüht das Spiel offen zu gestalten, dennoch ging es mit einem 23:14 Rückstand in den Break. 

    Das 2.Viertel präsentierte sich in einer ähnlichen Konstellation. Das THB-Team drückte mit einem gut aufgelegten Joakim Linden, der selbstbewusst zum 37:24 abschloss (13.Minute). Auf Kölner-Seite war es vor allem Bulut Kodal, der seine Größenvorteile geschickt einsetzte (39:27, 18.Minute). Dennoch behielten die Bullen zum großen Gong-Schlag mit 45:31 die Oberhand. 

    Der Tabellenführer drängte schnell auf die Vorentscheidung und das Duo Linden/Halouski kam dieser Bitte traumwandlerisch nach (60:35, 24.Minute). Die Bulls-Coaches konnten weiter breit und mit hoher Qualität rotieren, was die Intensität niemals abflachen ließ. Die Nadelstiche vom Japaner Ryuga Akaishi konnten nicht über das klare 77:43 zum Viertelende hinwegtäuschen. 

    Im Schlussabschnitt einigten sich beide Teams auf ein lockeres ausklingen des Sonntagnachmittages, denn es passierte nicht mehr viel. Das 93:55 Endergebnis beorderte beide Teams in den verdienten Feierabend.

    Für die RSB Thuringia Bulls spielten: Hubert Hager (20 Punkte insgesamt), Lukas Gloßner (2), Jordi Ruiz (31), Alex Halouski (38), Anil Cegil (2), Tomas Klein (9), Marie Kier, Arie Twigt (25), Joakim Linden (36) und Vahid Azad (35)

    Autor: Thuringia Bulls, Fotos: F. Möller und M. Bube

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