
Thuringia Bulls-Express mit voller Fahrt
Die RSB Thuringia Bulls zementieren ihre Tabellenführung durch einen 102:38 Erfolg gegen die München Iguanas (19:9, 21:10, 34:3, 28:16). Die Thuringia Bulls trafen als Tabellenerster auf das Schlusslicht, die Münchener Iguanas. Verzichten mussten die Hausherren dabei auf Lukas Gloßner, der krankheitsbedingt nicht gegen seinen Ex-Verein auffahren konnte.
Die Partie startete mit leichten Vorteilen für die Bullen (10:4, 5.Minute), die München mit einer Auszeit beantwortete. Beide Teams geizten mit Höhepunkten, was die kämpfenden Bayern mit 19:9 zum Viertelende im Spiel hielt.
Auch im Anschluss ließen die Bulls einige gute Möglichkeiten liegen, sodass Coach Andre Bienek die Pressaufstellung um Anil Cegil auf das Feld schickte. Das erhöhte die Schlagzahl und Ballgewinne, welche nun gehäuft durch einen gut aufgelegten Hubert Hager den Weg in den Korb fanden (36:15, 17.Minute). Bis zur Halbzeit änderte sich beim Stand von 40:19 nicht mehr viel.
Bienek mahnte die Chancenauswertung an und schien damit die Mannschaft anzusprechen. Allen voran Vahid Azad, der sehenswert von seinen Mitspielern in Szene gesetzt wurde (60:22, 24.Minute). Die Gastgeber hielten das Tempo bis zum 74:22 zur Sirene.
Die Iguanas probierten über die gesamte Länge das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, vor allem das Duo Lukas Haider und Basti Kolb. Dennoch wollten die Bullen den siebten Hunderter in dieser Bundesligasaison, den Tomas Klein kurz vor Schluss erzielte. Der Endstand von 102:39 wurde von einem sehr gut gefüllten Bullenstall mit begeisterndem Applaus begleitet.
Mit dem DRS-Pokal Final 4 in Frankfurt ruft die erste Titelentscheidung in dieser Saison als nächstes. Hier kämpfen die Bulls am Halbfinal-Samstag gegen Hannover United um den Einzug ins Endspiel.
Für die RSB Thuringia Bulls spielten: Hubert Hager (16 Punkte), Jordi Ruiz (17), Alex Halouski (10), Anil Cegil, Tomas Klein (8), Marie Kier, Arie Twigt (11), Joakim Linden (19) und Vahid Azad (21)
Autor: Thuringia Bulls, Fotos: Franzi Möller





