Finalticket gelöst

    Die Thuringia Bulls bezwingen Hannover United mit 75:56 (20:14, 21:12, 18:19, 16:11) und erreichen das Finale beim ING FINAL FOUR Frankfurt 2026. Im ersten Halbfinale traf das Bienek-Team auf Hannover United. Der Titelverteidiger aus Elxleben konnte in Bestbesetzung auffahren, währenddessen United kurzfristig verletzungsbedingt auf Yoshinobu Takamatsu verzichten mussten.

    Alex Halouski eröffnete die Punktejagd und führte seine Mannschaft mit einem Blitzstart zu einer 8:0 Führung (3.Minute). Diesen Vorsprung behaupteten die Bulls zunächst auch gegen ein immer besser ins Spiel kommendes Hannover (14:6, 7. Minute). Der Viertelendstand von 20:14 ließ weiterhin Spannung erwarten.

    Die Füchse warfen ihre große Line Up auf das Spielfeld und trafen hochprozentig gegen die Pressaufstellung der Bullen. Der Konter des Trainerduos aus der Osterlange ließ nicht lange auf sich warten, denn die Starting Five um Nationalspielerin Marie Kier kehrte auf das Parkett zurück. Dieser Schachzug zeigte Wirkung: Die Führung konnte auf 39:22 ausgebaut werden (17. Minute). Bis zur Halbzeit passierte anschließend nicht mehr viel, und das 41:26 spiegelte die bisherigen Kräfteverhältnisse leistungsgerecht wider.

    Zum Start des zweiten Durchgangs neutralisierten sich beide Mannschaften zunächst, ohne sehenswerte Höhepunkte zu setzen (49:34, 25. Minute). Tom McHugh und Vahid Azad sorgten schließlich für etwas Zählbares auf der Anzeigetafel und schickten beide Teams mit einem 59:45 in die Viertelpause.

    Zu Beginn des Schlussabschnitts erwischten die Niedersachsen den besseren Start und verkürzten auf 59:49. Doch der heißblütige Spanier Jordi Ruiz antwortete mit zehn umwerfenden Punkten und sorgte damit für eine Vorentscheidung unter lautstarken Jubel der zahlreich mitgereisten Bulls-Fans (74:53, 36. Minute). Das Endergebnis 75:56 katapultierte das THB Team ins Endspiel.

    Am Finalsonntag (15 Uhr) warten die Rhine River Rhinos Wiesbaden, die sich im zweiten Halbfinale gegen die München Iguanas mit 69:44 durchsetzen konnten. Die Bullen freuen sich auf dieses Duell und setzt auf ganz viel Support von den Rängen.

    Für die RSB Thuringia Bulls spielten: Hubert Hager (4), Lukas Gloßner (2), Jordi Ruiz (22), Alex Halouski (15), Anil Cegil, Tomas Klein, Marie Kier, Arie Twigt (4), Joakim Linden (14) und Vahid Azad (14)

    Autor: Thuringia Bulls, Fotos: F. Möller

    Wir benutzen Cookies

    Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.