Erstklässler 2020

Grundschule bestens vorbereitet

Feierlich wird es zugehen bei der Schuleinführung am Samstag in der Grundschule ‚Hans Christian Andersen‘ in Walschleben. Die Kinder der Theater-AG haben ein Stück einstudiert, mit dem sie die ABC-Schützen der drei ersten Klassen auf den am Montag beginnenden Unterricht fröhlich einstimmen werden. 

Im Gegensatz zu denen, die letztes Jahr in die Schule kamen, können sich Eltern und Kinder auf durchgängigen Präsenzunterricht einstellen. Es soll – so die derzeitige politische Weichenstellung – keine Schulschließungen mehr geben. Die Corona-bedingten Ausfälle waren nicht ohne Nebenwirkungen für die Schüler geblieben, dessen ist man sich an verantwortlicher Stelle bewusst und hat ein neues, umfassendes Hygienekonzept, respektive ein Warnsystem konzipiert.

Das beinhaltet einen sog. Sicherheitspuffer, eine Basis und eine dreifach unterteilte Warnphase. Der Sicherheitspuffer ist eine zweiwöchige Phase vom 6. bis zum 19. September, in der zwei Mal pro Woche alle Kinder, Lehrer und Erzieher verpflichtend getestet werden. Insgesamt 1.000 Tests sind bereits an die Grundschule geliefert worden. 

Auf den Gängen und im Treppenhaus des Schulgebäudes besteht Maskenpflicht, fremde Personen dürfen Schulgelände und -gebäude nicht betreten, es sei denn, sie können ein negatives Testergebnis vorweisen. 

Die Eltern können ihre Kinder vom Unterricht freistellen lassen, wenn schwerkranke Personen oder Personen nach der Erstimpfung im jeweiligen Haushalt leben. Es können zudem besondere Schutzmaßnahmen für Lerngruppen ergriffen und Härtefälle durch das Schulamt entschieden werden.  

An den Sicherheitspuffer schließt sich ab dem 21. September die Basisphase an, in der Präsenzunterricht unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln stattfindet. Die Warnphase wird dann relevant, wenn auf der Basis von drei Indikatoren auf Kreisebene – eine Inzidenz ab 35, ein Schutzwert ab vier und ein thüringenweiter Belastungswert von drei Prozent auf drei aufeinanderfolgenden Tagen erreicht werden.  

Zur Erläuterung: 

Schutzwert (Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz): Die wöchentliche Inzidenz hospitalisierter Fälle pro 100.000 Einwohner im Landkreis bzw. in der kreisfreien Stadt. Der Schutzwert richtet sich – entsprechend der Darstellung durch das Robert-Koch-Institut (RKI) – nach dem Meldedatum der Hospitalisierung und beinhaltet Hospitalisierungen sowohl „wegen“ als auch „mit“ COVID-19. Die Hospitalisierungen werden nach dem Wohnort des Erkrankten ausgewiesen.

Belastungswert: Der prozentuale Anteil intensivmedizinisch behandelter COVID-19-Fälle an der Gesamtzahl der betreibbaren Intensivbetten in ganz Thüringen.*

Die genannten Werte gelten für die Warnstufe 1, gelb gekennzeichnet. Die Warnstufen zwei (orange) und drei (rot) werden bei Inzidenzen ab 100, bzw. 200 greifen, auch hier werden die Schutz- und Belastungswerte mit herangezogen. Warnstufe zwei beinhaltet ein Testangebot, zwei mal pro Woche, bei Warnstufe drei werden die Tests zur Pflicht. Weitere Informationen finden Sie unter dem unten aufgeführten Link.  

Bleibt zu hoffen, dass den Pädagogen und Schülern ein weiteres unkalkulierbares Schuljahr erspart bleibt. 

 

* Quelle: https://www.tmasgff.de/fruehwarnsystem

 Autor: B. Köhler. Foto: B. Köhler

 

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