Vernissage zu inspirierender Ausstellung

    Unter dem Titel „SCHRIFTSPIELE“ präsentiert die Künstlerin Nadine Wehrli vom 21. August bis 13. November ihre Arbeiten in der „Galerie zur alten Kegelbahn“ in Andisleben. Zur Eröffnung der Ausstellung lädt die Kreativ-Werkstatt-Andisleben am Freitag, 21. August 2026, um 18 Uhr zur Vernissage ein.

    In ihren Arbeiten lässt Nadine Wehrli Schrift, Farbe und Form miteinander in Dialog treten. Vergangenes, Zukünftiges und der gegenwärtige Augenblick bilden dabei ebenso Ausgangspunkte wie literarische Fundstücke, Wortfragmente und kleine Bruchstücke des Alltags. Aus diesen unterschiedlichen Impulsen entstehen durch Überlagerung, Verdichtung und spielerisches Neuordnen vielschichtige Bild- und Buchgestaltungen.

    Die Kalligrafie wird dabei selbst zum bildnerischen Ausdrucksmittel. Schrift muss nicht nur gelesen werden – sie kann Linie, Bewegung, Rhythmus und Form sein. Im Zusammenspiel mit malerischen Elementen entstehen Arbeiten, in denen sich handwerkliche Präzision und das Zufällige des Entstehungsprozesses begegnen.

    Kennzeichnend für Wehrlis künstlerische Arbeit ist das Wechselspiel von Verdichtung und Leere, Tiefe und Fläche sowie dem bewussten Gestalten und dem spontanen Augenblick. Die Ausstellung eröffnet damit unterschiedliche Zugänge zu Sprache und Schrift und lädt die Besucherinnen und Besucher ein, Vertrautes aus neuen Blickwinkeln wahrzunehmen.

    Die Vernissage findet am Freitag, 21. August, um 18 Uhr in der „Galerie zur alten Kegelbahn“, Kirchstraße 1 in 99189 Andisleben, statt. Die Ausstellung ist anschließend bis zum 13. November 2026 zu sehen.

    Besichtigungen sind freitags von 15 bis 17 Uhr sowie nach Absprache möglich.

    Autor: A.-K. Müller, Plakat: Veranstalter

    Hintergrund: 

    Kalligraphie (von kállos „Schönheit“ und -graphie) ist die „Kunst des schönen Schreibens“ von Hand. Das Ansehen der Kalligrafphe ist in der Kulturgeschichte überall dort gegeben, wo das Abschreiben heiliger Texte selbst als sakraler Vorgang eingestuft wird. 

    Noch heute ist auch für die chinesische und japanische Schriftkultur die Kalligraphie wichtig und inspirierend. Wichtiger als die Leserlichkeit ist dabei die Erzielung perfekter ästhetischer Ausgewogenheit und das Sichtbarmachen von Emotionen.

    In der abendländischen mittelalterlichen Kultur spielte die Kalligraphie eine kaum zu überschätzende Rolle als einzig bekannte Form der Übermittlung von Literatur. 

    (Quelle: Wikipedia)

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